Zwar hatte er Ale die Erklärungen im Kern verstanden und auch die Gesetze die es ihnen verbaten was miteinander anzufangen, dennoch hatte er nie verstanden warum sie auch für ihre Freizeit gelten sollte. Da war der junge Mann nach wie vor der Meinung, dass das die Entscheidung der beiden Männer war, was sie wie in ihrer Freizeit trieben und dass kein Gesetz der Welt irgendwas dagegen sagen durfte. Zumindest so lange sie es eben nicht in der Praxis des Therapeuten taten. Doof nur, dass Bau dies nie hatte einsehen wollen, sodass sie sich nicht nur ständig gestritten hatten, sondern er am Ende auch keinen anderen Weg gesehen hatte, als die Therapie zu beenden. Ob er diesbezüglich besonders traurig war? Ganz sicher nicht. Immerhin war der junge Mann nach wie vor der Meinung, dass er keine Therapie brauchte und seine Mutter einfach nur übertrieb. Was war denn auch so schlimm daran, wenn er mal wütend wurde? Nichts. Also sollten sich die Leute in seiner Umgebung auch nicht so ins Höschen machen, zumal seine Mutter auch die einzige zu sein schien, die damit ein Problem hatte.
Daran wollte der junge Franzose jetzt jedoch nicht denken. Stattdessen konzentrierte er sich mit all seinen Sinnen auf den Älteren und genoss es, ihn berühren und schmecken zu dürfen. Quälend langsam küsste er sich an den anderen Mann hinunter, damit er jeden einzelnen Zentimeter genießen konnte, während er bei anderen One Night Stands für gewöhnlich deutlich schneller zur Sache kam. Für ihn war Bau nur kein gewöhnlicher One Night Stand und so wollte er sich einfach Zeit damit lassen. So viel Zeit, wie sie beide aufbringen konnten, bevor sie ungeduldig wurden.
Der Anblick, der sich ihm bot, während er Bau mit der Hand verwöhnte, war ebenfalls ein Bild für die Götter und er sog jede Einzelheit auf, damit er sich später, wenn er alleine sein würde, immer wieder daran erinnern konnte. Mit einem leichten Schmunzeln um die Lippen genoss er es den Anderen streicheln zu dürfen, so lange bis es Bau jedoch zu reichen schien, denn noch ehe er sich versah, wurde er bereits am Arm gepackt und nach oben gezogen. Den Kuss erwiderte er ebenso verlangend, stöhnte jedoch leise in diesen, als er mit einem Mal die Hand des Älteren an seiner Männlichkeit spüren konnte und wie die Wellen der Erregung durch seinen Körper gingen. Eine ganze Weile genoss er es einfach, wie er den Anderen verwöhnte, während er gleichzeitig auch von ihm verwöhnt wurde, bis er spürte, dass sich seine Geduld dem Ende neigte und er mehr als das hier wollte. Viel mehr. “Ich will dich…jetzt.”, stöhnte er leise gegen die Lippen des Älteren, bevor er ihm sanft über die Unterlippe leckte und gespannt darauf war, wie Bau auf die Worte reagieren würde.