Vielleicht war die Frage danach, ob es Mateo gut ging, nur weil er sich nicht direkt auf ihn stürzte, nicht ganz so nett oder schmeichelhaft, dennoch hatte sich der Lockenkopf dies nicht verkneifen können. Nicht, nachdem Mateo sonst gänzlich anders war und ihn selbst auf dem Eiffelturm vernaschen wollte. Dass er sich nun also in Zurückhaltung übte, war definitiv neu und ungewohnt, sodass der Lockenkopf nicht so richtig zu wissen schien, wie er damit zunächst umgehen sollte. Entsprechend versuchte er die Situation mit einem doofen Spruch aufzulockern und als er die Antwort des Anderen hörte, schmunzelte Val etwas. “Sehr gut.”, entgegnete er und hielt dann irritiert inne, als Mateo weitersprach.
Schweigend sah er den Unternehmer an, während dieser erklärte, was er sich gedacht hatte und einen Moment lang fragte er sich wirklich, was mit Mateo in Paris geschehen war. Diese Frage verkniff er sich dieses Mal allerdings lieber, stattdessen dachte er einen Moment über die Worte nach, nachdem Mateo fertig erklärt hatte. So richtig nach Mateo klangen diese Worte definitiv nicht.
“Ich entscheide also dieses Mal, ob was laufen wird oder nicht?”, wiederholte er die Worte und einen Moment runzelte er darüber die Stirn. “Du wirst jetzt also nicht sauer, wenn ich beschließen würde, dass ich heute lieber mit dir…keine Ahnung…romantisch kuscheln mag?”, hakte er nun nach und betrachtete den Älteren dabei einen Moment prüfend, während er spüren konnte, dass ihn dieser Umstand mehr freute als es vielleicht sollte. Und doch war diese Geste so untypisch für Mateo, dass er gar nicht anders konnte als sich darüber zu freuen und es sehr süß von dem Unternehmer zu finden, dass er sich jetzt gerade so sehr zurücknahm - warum auch immer Mateo dies jetzt gerade tat.
Sanft küsste er den Unternehmer kurz, bevor er sich schmunzelnd von dem Unternehmer löste und diesen noch einen Moment ansah, bevor er sich auch schon in Richtung Dusche wandte. “Jetzt sollten wir vielleicht erstmal Duschen gehen.”, und damit trat er auch schon ins Innere der Duschkabine, wo er das Wasser an stellte und schließlich leise seufzte, als das warme Wasser auf seine Haut traf. Nachdem er das Wasser eine Weile genossen hatte, drehte er sich wieder zu dem Unternehmer um, griff dabei nach dem Duschgel, wovon er sich etwas auf die Hand gab und schließlich begann, den Oberkörper des Älteren ein zu seifen. “Mir hat der Tag heute übrigens sehr gut gefallen. Ich fand es schön, Zeit mit dir zu verbringen und auch, dass wir einfach nur mal reden konnten und so. Das war wirklich der schönste Tag seit Langem, danke dafür.”, sprach er nach einer Weile seine Gedanken aus, allerdings ohne den Unternehmer dabei anzusehen. Stattdessen beobachtete er lieber seine Hände dabei, wie sie das Duschgel auf den nackten Oberkörper verteilten und dadurch Schaum entstehen ließen. “Tut mir Leid…ich weiß, ist vielleicht ein wenig schnulzig.”, und er wusste ja auch, dass Mateo so etwas nicht leiden konnte, dennoch hatte er die Worte einfach mal aussprechen und Mateo dies wissen lassen müssen. Und der Unternehmer würde daran nicht sterben, da war er sich sicher.