Nein, besonders schmeichelhaft war die Frage wohl wirklich nicht. Allerdings war der Unternehmer zumindest so weit reflektiert, dass er nachvollziehen konnte woher der Gedanke kam, dass ihm etwas fehlen könnte. Immerhin war er nicht gerade für seine Zurückhaltung bekannt und hatte in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass er eigentlich gar kein Interesse daran hatte seine Finger von dem Andern zu lassen. Nachdem er Val seinen Plan mitgeteilt hatte - hauptsächlich um sicherzugehen, dass der Andere verstand worum es ihm ging und nicht am Ende dachte, der Unternehmer habe nun das sexuelle Interesse an ihm verloren - blickte ihn sein Mitbewohner entsprechend irritiert an. Gut - auch das konnte er irgendwie nachvollziehen. "Richtig.", beantwortete er die Nachfrage, ob Val derjenige war, der nun entschied ob zwischen ihnen etwas lief. Die weitere Nachfrage ließ sich schließlich mit einem Kopfschütteln beantworten. "Ich fände es schade, weil diese wunderschöne große Suite geradezu danach schreit, aber.. nein. Es wäre vollkommen in Ordnung, wenn du lieber kuscheln magst.", erklärte er und wusste bereits jetzt, dass er das möglicherweise ziemlich schnell bereuen würde, weil seine eigene Libido ganz offensichtlich deutlich ausgeprägter war als die seines Freundes. "Du entscheidest, wann wir wieder mehr tun als zu kuscheln.", und er konnte wirklich nur hoffen, dass ihn Val nun nicht eine ganze Woche auf dem Trockenen sitzen ließ. Aber wenn das so wäre, würde er auch das versuchen zu ertragen. Wie gut seine Laune dann war, würde sich allerdings wohl zeigen. Trotzdem war es wohl genau das Richtige, denn Val belohnte ihn für seinen Plan mit einem kurzen, sanften Kuss, den er nur zu gern erwiderte.
In der Dusche sah er Val dabei zu, wie dieser das warme Wasser genoss. Er stand einfach da und blickte lächelnd auf den nackten Rücken, der sich im Rhythmus seines Atems gleichmäßig hob und senkte. Lächelnd quittierte er, wie Val begann ihn einzuseifen und lauschte dessen kleinen Geständnis, das ihm einen kleinen freudigen Hüpfer in der Brust bescherte. "Es freut mich, dass es dir so gut gefallen hat.", entgegnete er lächelnd und griff ebenfalls nach dem Duschgel, um Val ein wenig einzuseifen, nachdem er das Wasser für den Moment ausgestellt hatte. "Mir hat unser gemeinsamer Tag auch sehr gut gefallen.", gab er lächelnd zurück und schüttelte bei den weiteren Worten ein wenig den Kopf. "Es ist nicht schnulzig. Mach dir darüber keinen Kopf.", erklärte er, während er mit den Händen über Vals Arme fuhr, nachdem er bereits dessen Oberkörper eingeseift hatte.